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Werkzeugmacher/-in



Werkzeugmacher fertigen nicht Hämmer und Zangen, sondern Werkzeuge, die zur Herstellung verschiedener Produkte benötigt werden. Solche Werkzeuge sind: Schneid-, Umform- und Bearbeitungswerkzeuge sowie Preß-, Blas-, Druck- und Spritzgussformen. Werkzeugmacher fertigen, montieren, warten, überprüfen und reparieren Werkzeuge und Formen, Vorrichtungen, Lehren und Schablonen sowie Maß- und Prüfwerkzeuge. Ihre Erzeugnisse werden von Hand unter Einsatz von Werkzeugmaschinen mit hoher Maßgenauigkeit hergestellt, bei denen es um Bruchteile von Millimetern geht. Als Vorlagen dienen Muster oder Zeichnungen. Werkzeugmacher sind in der Regel für die Herstellung eines Werkzeuges alleine zuständig, Gruppenarbeit ist in diesem Beruf selten. Je nach gewähltem Ausbildungsschwerpunkt arbeiten sie im Stanzwerkzeug- und Vorrichtungsbau oder im Formenbau. 

Die Ausbildung ist in zwei Schwerpunkten möglich:

Stanzwerkzeug- und Vorrichtungsbau
Formenbau

Inhalte und Ablauf

Laut Ausbildungsrahmenplan lernen die Auszubildenden beispielsweise im 1.Ausbildungsjahr:

 

Während des 2. - 3.  Ausbildungsjahres wird den Auszubildenden u. a. vermittelt:

 

Während des 4. Ausbildungsjahres wird den Auszubildenden u. a. vermittelt:

wie man Baugruppen zu Werkzeugen, Vorrichtungen und Lehrern verbindet
was beim Passen z.B. von Schneidstempeln oder Schnittplatten zu berücksichtigen ist
wie Bauteile (Druckleisten, Formbacken) eingepasst werden
worauf man beim Passen von Bauteilen und Baugruppen zu Formen achten muss

Aufstiegsfortbildung (nach entsprechender Berufspraxis)

Werkzeugmachermeister/in oder Industriemeister/in der Fachrichtung Metall
Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik/Maschinenbau oder Feinwerktechnik
Techniker/in für Betriebswissenschaft