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Anlagenmechaniker/-in
(Spezialisierungsrichtung: Versorgungstechnik)


 

Die Anlagenmechaniker der Fachrichtung Versorgungstechnik stellen Rohrleitungssysteme, rohrleitungs- und lüftungstechnische Anlagen her. Dabei verformen sie Rohre, Bleche und Profile von Hand und mit Maschinen. Sie montieren Rohrleitungselemente durch lösbare und nichtlösbare Verbindungen zu Systemen, prüfen Systeme auf sachgerechte Montage, auf Dichtigkeit und Funktion, beseitigen Störungen. Diese Tätigkeiten verrichten sie in Werkstätten und auf Baustellen, in Gebäuden und im Freien. Sie sind insbesondere in den Bereichen der Ver- und Entsorgungstechnik, Verfahrenstechnik, Fördertechnik, Hochdrucktechnik, Kraftwerkstechnik, Fernleitungstechnik und Klimatechnik tätig.


Inhalte und Ablauf

Laut Ausbildungsrahmenplan lernen die Auszubildenden beispielsweise im 1. Ausbildungsjahr:

Während des 2. Ausbildungsjahres wird den Auszubildenden u. a. vermittelt:

Ergänzend erfahren die Auszubildenden im 3. und 4. Jahr:

wie Bleche und Rohre umgeformt, aufgeweitet, gebördelt sowie Kunststoffe warm biegeumgeformt werden
was bei der Prüfung von Bauteilen und -gruppen zu beachten ist (Druck, Maßhaltigkeit, Schweißnähte)
wie man Versorgungsanlagen montiert und demontiert
welche Arbeitsgänge es beim Instandhalten von Versorgungsanlagen gibt (u.a. wie gewartet, inspiziert und außer Betrieb gesetzt wird)
was bei der Inbetriebnahme von Versorgungsanlagen zu berücksichtigen ist

Aufstiegsfortbildung (nach entsprechender Berufspraxis)

Industriemeister/in der Fachrichtung Metall
Techniker/in für Betriebswissenschaft
Techniker/in der Fachrichtung Maschinenbau/Maschinentechnik oder Versorgungstechnik