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Informationen für den Ausbildungsberuf „Bankkaufmann/-kauffrau“       

Die Lust, eine Ausbildung zum Bankkaufmann zu erleben

Bekanntlich ist ein Bankier ein Mensch, der einem anderen Menschen bei gutem Wetter einen Regenschirm leiht und ihn bei schlechtem Wetter zurückfordert. Diese Aussage halten wir für bösartig und unzutreffend.

Andere meinen, dass Banken Gebilde sind, die immer noch größer werden wollen. Da widersprechen wir nicht.

Doch nun zu den jungen Menschen in der 3. Etage des Gebäudes B unseres schönen Schulkomplexes. Sollten Schüler und Lehrer alles richtig beherrschen, müssten sie dann noch in die Schule gehen? Lassen wir die Frage offen und erklären Ihnen, liebe Leser, die oben angeführte Lust, eine Ausbildung zum Bankkaufmann bzw. Bankkauffrau zu erleben.

Ein zufriedener Lehrer ist wohl der, der oft erlebt, dass seine Schüler über ihn hinauswachsen und erfolgreich im Wirtschaftsgeschehen des europäischen Hauses ihren Mann oder ihre Frau stehen. Aus dieser Sicht haben wir Grund genug, zufrieden zu sein. Seit 1990 war unser Haus bei der Geburt von ca. 700 Bankkaufleuten, insbesondere aus den Landkreisen Unstrut-Hainich, Eichsfeld und Gotha, maßgeblich beteiligt. Heute trifft man sie beispielsweise in den Zentralen der großen deutschen Kreditinstitute in Frankfurt, oder als Filialleiter, Vorstand und Studenten an Bankakademien, Universitäten, der Fachhochschule der Deutschen Bundesbank und nicht zuletzt vor Ort in den verschiedenen Banken und Sparkassen als freundliche Kundenberater/-innen. Diese Liste ließe sich über Bausparkassen bis hin zu Steuerbüros und Rechtsanwaltskanzleien fortsetzen.

Nun, liebe Leser, noch zu zwei Fragen, die sich in diesem Zusammenhang aufdrängen:

Was für Menschen sind Bankazubis/„Bankazubinen“ und warum wird der Bankbereich mitunter an erster Stelle der Ausbildungsberufe genannt?  Wohl deshalb, weil Bank mit „B“ beginnt und dieser Buchstabe im Alphabet sehr weit vorne steht.

Die Bankazubis sind junge und meistens engagierte Menschen in einem modernen, wichtigen Dienstleistungsberuf. Das besondere Profil dieses Berufes ergibt sich im Grunde nur aus zwei Sachverhalten. Zum einen sind Bankprodukte erklärungsbedürftig, zum anderen sind sie vertrauensempfindlich. Dieser letzte Aspekt führt möglicherweise dazu, dass Banker im Dienst eine Krawatte tragen.

In der Hoffnung, einen kleinen Einblick in diese Ausbildungsrichtung gegeben zu haben, sowie in Erwartung funktionierender Regularien zur Stabilisierung der Finanzmärkte, die nicht in erster Linie durch Pakete der Rettung, sondern des Vertrauens gekennzeichnet sind, verbleiben mit freundlichen Grüssen

Ihre Lehrer/-innen im Ausbildungsberuf Bankkaufmann/-kauffrau.

Uwe Schaller

Die Auszubildenden  

Stundenübersicht - Fachtheoretischer Unterricht

Lernfeldgruppen

Gesamtstunden

Stundenverteilung nach Ausbildungsjahren

. . 1.Jahr 2.Jahr 3.Jahr

Pflichtunterricht

1080

360 360 360

Rechtliche Rahmenbedingungen

80

80 . .

Kontoführung und Zahlungsverkehr

80

80 . .

Rechnungswesen und Controlling

200

60 80 60
Anlagengeschäft

180

100 80 .
Kreditgeschäft 190 . 60 110
Markt / Preis, Wirtschaftspolitik 180 . 80 100
Auslandsgeschäft 50 . . 50
Fremdsprachige Kommunikation

120

40 40 40
. . . . .

Wahlpflichtunterricht

120

40 40 40

Summen

1200

400 400 400

 


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